Ich muss gestehen, dass ich mir noch nicht sicher bin welchen Stil ich eigentlich mit diesem Blog verfolgen möchte. Im Moment erfahre ich eine Überschwemmung von Gedanken, Eindrücken und Erinnerungen. Ich habe eine sehr lange Zeit gewartet mich mal hinzusetzen und anfangen zu schreiben. Ich habe so viele Erfahrungen in dieser langen Zeit gesammelt. Natürlich startete ich als Reisender in diesem wunderschönen Land. Meine Erlebnisse waren ganz klar persönlich und ich hoffe und denke dass die meisten Leser diese nicht erleben werden. Meine Gedanken und Gefühle zu und über Thailand und seinen Menschen haben sich im Lauf der Zeit sehr geändert. Ich versuche über 1993 zu schreiben und mein altes Ego zu treffen aber seitdem hat sich sehr viel gewandelt. Ich würde bestimmte Dinge nicht mehr auf die gleiche Weise machen, wo ich jetzt viele Erfahrungen habe und hoffentlich daraus lernen konnte. Meine Kommentare über bestimmte Umstände sind von heutiger Seite gesehen und somit mein gegenwaertiges Ich. So, vielleicht war das in den ersten beiden posts verwirrend. Es war nicht die Absicht einen neuen Reiseführer zu schreiben. Andererseits habe ich micht nicht hingesetzt und versucht möglichst viel zu kritisieren oder zu verurteilen. Ich will ein positives Gesamtbild schaffen denn ich sehe es als eine gute Zeit an, selbst wenn der Anfang nicht leicht war. Als ich mich vor ein paar Wochen darauf konzentrierte meine Gedanken zu sammeln, war ich selber erstaunt dass ich mich immer noch an so viele Details erinnern konnte. Immerhin sind 20 Jahre eine lange Zeit. Aus irgendwelchen Gründen erwischte ich mich dabei dass ich keine Reportage über bestimmte Inhalte machen wollte. Es sollte nicht zu sachlich sein. Ich versuchte meine Ansicht über Thailand, meine persönlichen Erfahrungen und Gedanken zu kombinieren. So sind in diesem Beitrag, und auch in weiteren, Bemerkungen über Ladyboys die sich im Lauf der Zeit verändert haben. Ich weiss auch noch nicht wie dieser Blog sich weiter gestalten wird. Aber genug der Worte, ich werde jetzt mit meiner Schreiberflut, wie ich es nenne, fortfahren. Dabei verstehe ich Schreiberflut als das Zusammenbringen eines Protokolls von chaotischen Störungen wenn zuviele Eindruecke aus zu vielen Jahren sich zu einer seltsamen Blase von Worten auf der Screen kummulieren.
Nach meinen Erlebnissen in Mae Hong Son war es Zeit noch einmal nach Chiang Mai zurückzukehren. Meine Füsse brauchten noch Erholung. In dieser Situation machte es keinen Sinn mehr Mae Hong Son weiter zu erkunden. Ich war auch gespannt ob ich meine Trekking Boots noch einmal sehen würde. Meine thailändischen Künstlerfreunde hatten mich gebeten noch ein paar Tage mit ihnen zu verbringen. Das erste Mal hatte ich deren Gesellschaft wirklich sehr genossen. Vielleicht war da ja auch die Möglichkeit es noch einmal mit dem Maklerin zu versuchen. All diese Gedanken füllten mich als ich mich mit dem Nachtbus von Mae Hong Son auf den Weg machte. Die harten Anforderungen der Trekking Tour hatten mich so erschöpft dass ich leicht in einen tiefen Schlaf fiel. Am folgenden Morgen wachte ich auf dem Busbahnhof in Chiang Mai auf.
Zuerst suchte ich mir ein gutes Guesthouse. Es war nur ein paar Blöcke von meinem Künstlerfreund Pee Pee entfernt. Oh ja, Thais haben schon seltsame Namen. Ich habe eine Menge Pots, Pees, Chits, Dongs, Lakes, Korns, Gans und Ties in meiner langen Zeit im Land getroffen. Manchmal sind die Namen auch echt verwirrend. Es kann da schon mal vorkommen dass eine plattbrüstige Frau mit kurzen Haaren mit tiefer Stimme ihren Namen sagt, die man dann für einen Mann hält. Aber das ist keinesfalls nur mit Frauen der Fall. Es gibt da ja noch fette Männer mit Männertitten und langen Haaren welche ihren Namen mit hoher Fistestimme sagen. Dann kommt da noch hinzu das in Thailand sowohl Männer als auch Frauen Puder in der Oeffentlichkeit tragen, also immer vorsichtig sein.
Nach meinen Erlebnissen in Mae Hong Son war es Zeit noch einmal nach Chiang Mai zurückzukehren. Meine Füsse brauchten noch Erholung. In dieser Situation machte es keinen Sinn mehr Mae Hong Son weiter zu erkunden. Ich war auch gespannt ob ich meine Trekking Boots noch einmal sehen würde. Meine thailändischen Künstlerfreunde hatten mich gebeten noch ein paar Tage mit ihnen zu verbringen. Das erste Mal hatte ich deren Gesellschaft wirklich sehr genossen. Vielleicht war da ja auch die Möglichkeit es noch einmal mit dem Maklerin zu versuchen. All diese Gedanken füllten mich als ich mich mit dem Nachtbus von Mae Hong Son auf den Weg machte. Die harten Anforderungen der Trekking Tour hatten mich so erschöpft dass ich leicht in einen tiefen Schlaf fiel. Am folgenden Morgen wachte ich auf dem Busbahnhof in Chiang Mai auf.
Zuerst suchte ich mir ein gutes Guesthouse. Es war nur ein paar Blöcke von meinem Künstlerfreund Pee Pee entfernt. Oh ja, Thais haben schon seltsame Namen. Ich habe eine Menge Pots, Pees, Chits, Dongs, Lakes, Korns, Gans und Ties in meiner langen Zeit im Land getroffen. Manchmal sind die Namen auch echt verwirrend. Es kann da schon mal vorkommen dass eine plattbrüstige Frau mit kurzen Haaren mit tiefer Stimme ihren Namen sagt, die man dann für einen Mann hält. Aber das ist keinesfalls nur mit Frauen der Fall. Es gibt da ja noch fette Männer mit Männertitten und langen Haaren welche ihren Namen mit hoher Fistestimme sagen. Dann kommt da noch hinzu das in Thailand sowohl Männer als auch Frauen Puder in der Oeffentlichkeit tragen, also immer vorsichtig sein.
Nachdem ich eingecheckt hatte, wollte ich erstmal die Situation mit den Schuhen klären. Der Weg schien ziemlich weit zu sein, besonders mit meinen Füssen mit ärglichen Schmerzen, ich konnte kaum richtig auftreten. Der beste Transport waren die Songtaeos. Diese überdachten Pick-up Trucks in verschiedenen Farben, und nicht nur dem klassischen Rot, fahren in den meisten Orten von Thailand. Leider, selbst wenn die Preise in Thai an der Rückseite angeschrieben sind, gibt es da immernoch Unterschiede zwischen Thai Preisen und Ausländerpreisen. Selbst wenn man in Thai kommunizieren kann und es liest hilft das manchmal wenig. An manchen Orten wird einem verweigert den richtigen Preis zu zahlen und man wird nicht ausgenommen. Aber das war viele Jahre bevor ich Thai lernte. Somit konnte ich es nicht wissen, hatte aber gehört dass man immer in Thailand handeln sollte. Es gelang es mir ein wenig zu verhandeln, bezahlte aber dennoch den dreifachen Preis. Nun sein wir mal ehrlich, ob man 25 Cent zahlt oder aber 75 Cent sollte einem im Urlaub doch egal sein. Ist ja immernoch billig verglichen mit Deutschland und Europa. Was mich dennoch aufregt sind die Songtaeos auf den Inseln wie Koh Samui oder Koh Phangan. Dort bezahlt man nämlich den zehnfachen bis fünfzehnfachen Preis und dann wird es billiger ein Motorrad zu leihen. Was noch hinzu kommt, auf den Inseln fahren die Songtaeos nur unregelmässig besonders in der Nacht und wer will schon im Deunklen mal eine Stunde warten. In Bangkok hingegen ist die Situation viel besser geworden. Dort hat man keinen speziellen Aufschlag weil man farang ist. Man kriegt gewöhnlich den gleichen Preis wie die Einheimischen. In der Hauptstadt ist es dann auch eine der preiswertesten Methoden sich fortzubewegen. Da gibt es dann aber auch ein paar kulturelle Rückschläge. So wie in Deutschland, wo man schreien kann das der Wagen schon voll ist, das gibt es einfach nicht. Thais werden immer wieder versuchen in den Wagen zu kommen selbst wenn sie dann aneinandergedrungen wie Flundern stehen. Dann beugt sich der Wagen halt mal gewaltig nach hinten runter und die Achsen quitschen so richtig. Wenn man sich davon mal ein Bild macht, dann kann man es kaum glauben dass da selten Unfälle geschehen. Aber keine Panik, Thais, im Regelfall, sind sehr gastfreundlich und man wird gebeten sich an einen sicheren Platz zu stellen, auch wenn man dann kaum noch atmen kann. Aber so ist es halt besser als hinten vielleicht doch aus dem Wagen herauszufallen weil man keine Erfahrung hat.
Am Bushalteplatz erwarteten mich gute Nachrichten, meine Schuhe wurden gefunden und ich konnte sie glücklich entgegennehmen. So, wieder war ein Problem gelöst. Langsam verstand ich dass Thais wirklich ehrliche Menschen sind, also in dem Sinn das Stehlen keinesfalls ein Volkssport ist, gibt ja immer wieder überall schwarze Schafe. Nun wollte ich mit Pee Pee checken, ich weiss schon klingt seltsam, was mit dem Maklermädchen war. Ich traf den Künstler mit seinem Lehrling Mickey, der seinem Namen von seiner Vorliebe für Mickey Mouse Comics hatte, in einem Studio beim Vorbereiten von einer Reise. Leider hatte er keine guten Nachrichten für mich. Die Frau war zurück nach Bangkok gegangen und niemand wusste ob sie noch einmal nach Chiang Mai käme. Pee Pee wollte auch in ein paar Tagen die Stadt verlassen. Sein örtlicher Tempel hatte angefragt ob er die neuen Gebäude im Temple mit seiner Kunst verschmücken würde. Dies war eine grosse Ehre für ihn. Er wusste nicht genau wann ihn sein Bruder abholte aber hatte schon alles gepackt. Er lied mich ein mit ihm zu reisen aber ich hatte andere Pläne. Ich versprach ihn im nächsten Jahr zu besuchen.
An diesem Abend wartete ich vergeblich auf meinen thailändischen Freund im Bar Beer Center. Anstelle dessen traf ich einen Deutschen, der in Schweden lebte und schon ein paar Mal in Thailand war. Wir unterhielten uns gut und beschlossen zusammen in der Stadt auf unseren Motorrädern herumzufahren und Unterhaltung zu suchen. Chiang Mai hatte bereits zu der Zeit ein interessantes Studentenleben und wir trafen zwei faszinierende junge Frauen. Sie schlugen uns vor fürs Dinner in ein Restaurant auf dem Fluss zu fahren. Der Schwede, Michael, entwickelte sofort eine gute Beziehung mit dem einen Mädchen welches gutes Englisch sprach und uns mitteilte Tourguide zu sein. Sie versprach uns am folgenden Tag ein paar tolle Wasserfälle zu zeigen. Ich war nicht so sehr am anderen Mädchen interessiert, sie war irgendwie nicht mein Typ aber naja ich hatte auf der anderen Seite keinen guten Sex in Monaten gehabt. Sie hatte ein bisschen eine tiefere Stimme aber teilte mir mit nicht krank zu sein. Sie hatte schon ein paar entzückende Seiten, so zum Beispiel ihr warmes Lächeln und ich mochte ihr unkonventionelles Benehmen. Sie war schon etwas anderes als das Maklermädchen von Bangkok. Die jungen Frauen wollten noch in einen Club und Michael und ich fuhren auf ihren Motorrädern als Mitfahrer. Ich sass auf July's Rücksitz und spürte iche muskulären Hüften. Später, im Club teilte sie mir mit dass sie ihrer Mutter in ihrer Wäscherei helfen würde. Naja, wir haben nichts gegen arbeitende Mädels.
Zu der Zeit dass wir den Club erreichten, war ich noch nüchtern und wir tanzten in die Nacht. Ein paar Stunden später war ich leicht angetrunken als mir ein Drink angeboten wurde der eine sehr seltsame Farbe hatte und auch einen etwas merkwürdigen Geruch. Etwas hielt mich ab dieses Getränk anzunehmen worauf ich jedoch bemerkte wie July ihre Aufmerksamkeit plötzlich einem älteren dicken Deutschen schenkte, der den Drink dankbar trank. Ich hatte den Abend über auch festgestellt dass die meisten von July's Freunden dieselbe tiefe Stimme wie sie hatten. Waren wohl vielleicht Verwandte oder zumindest vom selben Stamm, dachte ich mir. Vielleicht war sie ja Abkommen von den hilltribes. Ich fühlte mich jedoch entfernt von der Realität als ob ich alles wie durch einen Schleier sah. Ich fühlte mich wie gefangen in einem Alptraum, meine Hände waren wie eingeschläfert und ich glaubte auf wackligen Beinen zu stehen. Ich musste raus aus dem Club, weg von dieser Szenerie, einfach weg, an die Luft. Als ich draussen aus dem Club war und die Nachtluft spürte, wollte ich auch gar nicht mehr zurück und entschloss mich mein Motorrad abzuholen. Zum Glück war das Restaurant wo ich es gelassen hatte nicht weit.
Auf meinem Weg zurück zum Restaurant, in nur leicht beleuchteten Gassen, nahm ich Kenntniss von einem Mann mit durchsichtiger Einkaufstasche. In der Tuete war eine ganze Menge von weissem Pulver. Ich hatte keine Vorurteile und schätzte erstmal dass das ein Bäcker auf dem Weg zur Arbeit war. Höchstwarscheinlich war das nur ein Mehlsack. Der Knabe kam genau in meine Richtung als ob er etwas wollte. Irgendetwas unbestimmtes hielt mich zurück. Ich war nicht gerade ein sozialer Typ und das machte mich grundsätzlich skeptisch. Auf einmal hielt der Knabe mir die Tüte fast ins Gesicht und begleitete dieses mit dem Kommentar 'echtes Heroin, direkt aus dem Goldenen Dreieck'. Nun Goldenes Dreieck hatte ich schon was gehört von. Der Hauptanbau Platz von Drogen in Laos, Myanmar und Thailand. Ich hatte aber auch von korrupten Polizisten gehört. So versuchte ich nur schroff abzulehen, aber er liess nicht locker. Er machte mir Preisvorschläge aber ich wollte nicht im Bau landen. Nach ein paar Mal des Ablehnens wandte ich mich dann ab. Darauf hob er nur leicht sein Hemd hoch und ich sah eine Pistole. Besser sich nicht mit diesem Knaben anzulegen. Glücklicherweise kam er nicht hinter mir her. Noch heute frage ich mich ob alles nur meine Einbildung war. Oder war ich von Drogen beeinflusst? Ich weiss es bis heute nicht ob alles sich so abspielte wie ich es beschrieben habe.
Mein Motorrad war noch an derselben Stelle wo ich es abgestellt hatte. Nach all diesen Erfahrungen in der Nacht brauchte ich ein Bier. Die meisten Plätze waren geschlossen. Deshalb kehrte ich in einen Nachtclub ein wo aber auch ein paar Prostituierte waren. Es sollte noch schlimmer kommen. Kaum hatte ich mich gesetzt, als ein Wesen auf Stöckelschuhen in meine Richtung steuerte. Diese Figur war hoch aufgewachsen, hatte einen breiten Körper und setzte sich direkt neben mich. Ich schätzte dass dies eine Möchtegern-Frau war, denn der grosse Adamsapfel schreckte mich ungeheuer ab. Ihre grossen Titten waren wohl für eine Frau toll aber ich stand echt nicht auf Männerbusen. Dann fing dieses Wesen auch noch an zu sprechen. Das war echt das letzte was ich gebrauchen konnte.
'Du kannst mir einen Drink ausgeben'.
Hatte ich richtig gehört? Diese Figur wollte dass ich für sie ein Getränk bestellte. Eigentlich gebe ich immer Reisenden den Ratschlag möglichst freundlich zu sein aber das war mir jetzt auch egal. So meine Antwort war vielleicht auch ein bisschen unverschämt.
'Ne, das werd ich nicht machen. Ich bin echt in einer schlechten Laune.'
Aber der Ladyboy gab nicht auf. Nach ein paar Mal Ablehnen stand ich auf und wollte die Bar verlassen. Das Wesen kam hinter mir mit gehobenen Fäusten hinterher. Echt, ich wollte nicht noch von so einer Figur geschlagen werden und dann vielleicht im Knast landen. So ein paar Sachen schossen mir im Geist herum, wieso passierten mir auf einmal all diese Sachen. Mein erster Aufenthalt in der Stadt war damit verglichen sehr friedvoll gewesen. Irgendwie schaffte ich es der Situation zu entkommen, ich glaub ich ignorierte einfach alles, und so schliess sich eine sehr verwirrende Nacht ab.
Mein Motorrad war noch an derselben Stelle wo ich es abgestellt hatte. Nach all diesen Erfahrungen in der Nacht brauchte ich ein Bier. Die meisten Plätze waren geschlossen. Deshalb kehrte ich in einen Nachtclub ein wo aber auch ein paar Prostituierte waren. Es sollte noch schlimmer kommen. Kaum hatte ich mich gesetzt, als ein Wesen auf Stöckelschuhen in meine Richtung steuerte. Diese Figur war hoch aufgewachsen, hatte einen breiten Körper und setzte sich direkt neben mich. Ich schätzte dass dies eine Möchtegern-Frau war, denn der grosse Adamsapfel schreckte mich ungeheuer ab. Ihre grossen Titten waren wohl für eine Frau toll aber ich stand echt nicht auf Männerbusen. Dann fing dieses Wesen auch noch an zu sprechen. Das war echt das letzte was ich gebrauchen konnte.
'Du kannst mir einen Drink ausgeben'.
Hatte ich richtig gehört? Diese Figur wollte dass ich für sie ein Getränk bestellte. Eigentlich gebe ich immer Reisenden den Ratschlag möglichst freundlich zu sein aber das war mir jetzt auch egal. So meine Antwort war vielleicht auch ein bisschen unverschämt.
'Ne, das werd ich nicht machen. Ich bin echt in einer schlechten Laune.'
Aber der Ladyboy gab nicht auf. Nach ein paar Mal Ablehnen stand ich auf und wollte die Bar verlassen. Das Wesen kam hinter mir mit gehobenen Fäusten hinterher. Echt, ich wollte nicht noch von so einer Figur geschlagen werden und dann vielleicht im Knast landen. So ein paar Sachen schossen mir im Geist herum, wieso passierten mir auf einmal all diese Sachen. Mein erster Aufenthalt in der Stadt war damit verglichen sehr friedvoll gewesen. Irgendwie schaffte ich es der Situation zu entkommen, ich glaub ich ignorierte einfach alles, und so schliess sich eine sehr verwirrende Nacht ab.
Am nächsten Morgen hielten mich die Schatten der vorherigen Nacht noch im Bann. Ich fühlte mich wie vergiftet und mein Schädel dröhnte. Ich hatte das Gefühl einem Alptraum entkommen zu sein. Was war so plötzlich mit dieser Stadt so verkehrt? Oder hatte das Unterbewusstsein jetzt seinen Erfolg mich vor diesem Land zu warnen? Sollte ich diesen Ort möglichst schnell verlassen? Ich glaubte dass ich mich wohl von einigen Hirngespinsten abhalten sollte und einfach Urlaub als Backpacker geniessen sollte. Einfach ignorant zu manchen Situation sein. Nichts mitbekommen, da gewesen sein und zu Hause den grossen Macker rauskehren. Oder aber sich einfach auf nichts mehr einlassen und einfach nur die touristischen Seiten des Landes kennenlernen. Nun damit würde ich am Abend anfangen. Ich wollte was auf dem Nightmarket kaufen. Was ganz touristisches so wie Hilltribe Schmuck oder eine Hilltribe Jacke. Einfach nichts mehr von den Menschen kennenlernen und nicht mehr hineingezogen werden. Alles mit Abstand geniessen. Ich war immerhin im Urlaub und nicht Darsteller in einer Horrorstory. Ich wusste schon damals das würde mir niemals gelingen. Aber vielleicht konnte ich ja schon einen eher schönen Traum daraus basteln.
Als ich an Pee Pee's Gallerie vorbeiging, rief er mich zum Frühstück ins Haus. Ich erzählte ihm in allen Einzelheiten von der vorherigen Nacht und er konnte kaum mit dem Lachen aufhören. Dann erklärte er mir dass meine Erlebnisse keineswegs ein Einzelfall waren. Viele seiner ausländischen Freunde hatten ähnliches erfahren. Chiang Mai hat zwei Seiten. Die eine sehen die meisten Touristen und das sind die schönen Tempel, bunten Märkte und die Freundlichkeit der Menschen. Die andere wird nur für Gestalten der Nacht sichtbar, ich gehörte auf jeden Fall zu der zweiten Kategorie. Ich fing an mir Gedanken zu machen ob nicht etwas total falsch mit diesem Land war.
Michael kam ein paar Stunden später in die Gallerie und brachte den dicken Deutschen von der Nacht zuvor mit ihm. Der Knabe, sein Name war Dirk, hatte rote Augen als ob er in der Nacht nicht geschlafen oder sogar geweint hätte. Als Dirk uns seine Geschichte mit July erzählte. konnte ich mich nur Gewalt unter Kontrolle halten um nicht laut zu lachen.
Er hatte July zu seinem Hotelzimmer genommen aber hatte sich gewundert dass sie sich nicht ausziehen wollte sondern in ihren Klamotten schlief. Zuerst hatte er vermutet dass das Mädchen zu konservativ war und deswegen keinen Sex mit ihm wollte. Er hatte nur für eine kurze Zeit in der Nacht geschlafen und konnte sich kaum davon zurückhalten über sie herzufallen und zu ficken. Am Morgen war er aufgewacht und hatte die zarten Hände von July an seinen Genitalien gespürt. Sie hatte ihm einen richtig gut runtergeholt. Als er jedoch versuchte sie zwischen ihren Beinen zu streicheln, war sie abrupt aufgesprungen, schnell ins Badezimmer gelaufen, ihre Hände gewaschen und aus dem Zimmer gestürmt. Nun Dirk befürchtete dass er July's Kultur beleidigt hatte. Er erzählte uns dass er sich richtig in sie verknallt hätte und sie nicht verlieren wollte.
Pee Pee war die ganze Geschichte lang ernst geblieben und hatte Dirk zugehört. Diese habe ich jedoch hier nur in aller Kürze beschrieben. Dann schaute er den Mann ernsthaft an und fragte in aller Ruhe ob er schwul sei. Dirk stotterte zuerst und versuchte die Frage zu verarbeiten, gab dann aber an dass er Frauen lieben würde und keine Männer.
'Dann solltest Du vielleicht July vergessen. Aber ich bin mir nicht sicher solange ich sie nicht getroffen habe.'
Daraufhin rief Michael seine Freundin an und arrangierte dass July zu der Gallerie kam. Wie sich herausstellte war die Wäscherei von der Mutter nur ein paar hundert Meter entfernt. Nachdem Pee Pee sich mit July eine lange Zeit ausserhalb der Gallerie unterhalten hatte, kam er zurück. Er teilte Dirk mit dass July gerne mit ihm sprechen würde. Bevor der Mann nach draussen ging, gab ihm Pee Pee noch einen RAt. Er sollte sich wirklich im klaren sein ob er eine Beziehung zu einem jungen Mann aufbauen wollte oder ob er wirklich nur Frauen möge.
Es gibt verschiedene Zeichen woran der Unterschied zwischen richtigen Frauen und Kathoeys gesehen werden kann. Der wichtigste ist mit Sicherheit der Adams Apfel. Frauen haben einfach keinen und der sieht keinem Doppelkinn ähnlich. Ein Adams Apfel ist einfach ein Adams Apfel und kein Eva Apfel! Selbst wenn Leute in der Biologie Klasse in der Schule niemals die hellsten waren, sollte dieser Unterschied jedem halbwegs intelligenten Menschen auffallen. Ein weiteres Zeichen was für mich persönlich seit einer sehr langen Zeit hilft, die Stimme. Natürlich gibt es Frauen mit einer tiefen Stimme, aber keine Thai Frau die wie Amanda Lear spricht. Somit genau hinhören, wenn die Frau spricht, besonders in ihrer Muttersprache. Ein leichtes Kratzen in der Stimme ist schon sehr verdächtig. Diese Menschen benehmen sich auch so übermässig weiblich dass es fast schon zur Satire passt. Sie benehmen sich so fraulich ähnlich nur betrunkenen Frau und älteren Frauen die jung wirken wollen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Anzeichen zum Beispiel in der Hüfte und in den Schultern woran ein Ladyboy sich von Frauen unterscheidet. Somit verschiedene Zeichen sprechen schon dafür einen Kathoey zu erkennen, man muss den nicht mal nackt sehen. Auf der anderen Seite vergesst am besten die Idee von einem ersten Treffen und dann sofort ins Bett. Anständige Frauen in Thailand machen das einfach nicht, selbst wenn in Studentinnen Kreisen das schon mal vorkommen kann. Weiterhin sollte der Mann sich sowieso nicht auf eine Frau drängen oder in anderen Worten kann ich immer nur bei jedem Mal empfehlen kein Arschloch zu sein.
Ich interessierte mich weniger wie Dirk's Geschichte ausging. Da sind sogar Männer die bewusst mit Ladyboys zusammen sind. Ob die dann wiederum schwul sein müssen, steht ausser Frage und ich möchte das hier nicht in diesem post beantworten.
Am selben Abend kam der Bruder von Pee Pee und es war klar, dass mein Freund am folgenden Morgen Chiang Mai verlassen würde. Seine Arbeit in seiner Heimat Provinz Nakhon Ratchasima oder Khorat wartete auf ihn. Dies bedeutete einen Abschied von meinem Freund und ich hatte keine weiteren Plaene mehr für Chiang Mai. Ich besuchte noch ein letztes Mal den Nightbazaar. Ein toller Platz, an dem alles mögliche angeboten wird von Kleidung, Schmuck, Essen und vieles mehr. Der Markt ist mit Sicherheit mit Abstand der interessanteste Markt von Nord Thailand aber alle Artikel werden auch auf dem Jatujak Markt in Bangkok zu fast denselben Preisen angeboten. Die kulturelle Seite dieses Bazaar sind jedoch die traditionell Nord Thai Tanz Vorführungen. Die Tänzerinnen bewegen sich sehr grazil und haben eine tolle Ausstrahlung. Es ist ein schöner Ort den Abend zu verbringen und die Eleganz des Tanzes von wunderschönen Frauen in traditionellen Kostümen zu bewundern. Dies rundete meinen Besuch der Hauptstadt des Nordens ab und brachte es zu einem harmonischen Ausklang.
Er hatte July zu seinem Hotelzimmer genommen aber hatte sich gewundert dass sie sich nicht ausziehen wollte sondern in ihren Klamotten schlief. Zuerst hatte er vermutet dass das Mädchen zu konservativ war und deswegen keinen Sex mit ihm wollte. Er hatte nur für eine kurze Zeit in der Nacht geschlafen und konnte sich kaum davon zurückhalten über sie herzufallen und zu ficken. Am Morgen war er aufgewacht und hatte die zarten Hände von July an seinen Genitalien gespürt. Sie hatte ihm einen richtig gut runtergeholt. Als er jedoch versuchte sie zwischen ihren Beinen zu streicheln, war sie abrupt aufgesprungen, schnell ins Badezimmer gelaufen, ihre Hände gewaschen und aus dem Zimmer gestürmt. Nun Dirk befürchtete dass er July's Kultur beleidigt hatte. Er erzählte uns dass er sich richtig in sie verknallt hätte und sie nicht verlieren wollte.
Pee Pee war die ganze Geschichte lang ernst geblieben und hatte Dirk zugehört. Diese habe ich jedoch hier nur in aller Kürze beschrieben. Dann schaute er den Mann ernsthaft an und fragte in aller Ruhe ob er schwul sei. Dirk stotterte zuerst und versuchte die Frage zu verarbeiten, gab dann aber an dass er Frauen lieben würde und keine Männer.
'Dann solltest Du vielleicht July vergessen. Aber ich bin mir nicht sicher solange ich sie nicht getroffen habe.'
Daraufhin rief Michael seine Freundin an und arrangierte dass July zu der Gallerie kam. Wie sich herausstellte war die Wäscherei von der Mutter nur ein paar hundert Meter entfernt. Nachdem Pee Pee sich mit July eine lange Zeit ausserhalb der Gallerie unterhalten hatte, kam er zurück. Er teilte Dirk mit dass July gerne mit ihm sprechen würde. Bevor der Mann nach draussen ging, gab ihm Pee Pee noch einen RAt. Er sollte sich wirklich im klaren sein ob er eine Beziehung zu einem jungen Mann aufbauen wollte oder ob er wirklich nur Frauen möge.
Es gibt verschiedene Zeichen woran der Unterschied zwischen richtigen Frauen und Kathoeys gesehen werden kann. Der wichtigste ist mit Sicherheit der Adams Apfel. Frauen haben einfach keinen und der sieht keinem Doppelkinn ähnlich. Ein Adams Apfel ist einfach ein Adams Apfel und kein Eva Apfel! Selbst wenn Leute in der Biologie Klasse in der Schule niemals die hellsten waren, sollte dieser Unterschied jedem halbwegs intelligenten Menschen auffallen. Ein weiteres Zeichen was für mich persönlich seit einer sehr langen Zeit hilft, die Stimme. Natürlich gibt es Frauen mit einer tiefen Stimme, aber keine Thai Frau die wie Amanda Lear spricht. Somit genau hinhören, wenn die Frau spricht, besonders in ihrer Muttersprache. Ein leichtes Kratzen in der Stimme ist schon sehr verdächtig. Diese Menschen benehmen sich auch so übermässig weiblich dass es fast schon zur Satire passt. Sie benehmen sich so fraulich ähnlich nur betrunkenen Frau und älteren Frauen die jung wirken wollen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Anzeichen zum Beispiel in der Hüfte und in den Schultern woran ein Ladyboy sich von Frauen unterscheidet. Somit verschiedene Zeichen sprechen schon dafür einen Kathoey zu erkennen, man muss den nicht mal nackt sehen. Auf der anderen Seite vergesst am besten die Idee von einem ersten Treffen und dann sofort ins Bett. Anständige Frauen in Thailand machen das einfach nicht, selbst wenn in Studentinnen Kreisen das schon mal vorkommen kann. Weiterhin sollte der Mann sich sowieso nicht auf eine Frau drängen oder in anderen Worten kann ich immer nur bei jedem Mal empfehlen kein Arschloch zu sein.
Ich interessierte mich weniger wie Dirk's Geschichte ausging. Da sind sogar Männer die bewusst mit Ladyboys zusammen sind. Ob die dann wiederum schwul sein müssen, steht ausser Frage und ich möchte das hier nicht in diesem post beantworten.
Am selben Abend kam der Bruder von Pee Pee und es war klar, dass mein Freund am folgenden Morgen Chiang Mai verlassen würde. Seine Arbeit in seiner Heimat Provinz Nakhon Ratchasima oder Khorat wartete auf ihn. Dies bedeutete einen Abschied von meinem Freund und ich hatte keine weiteren Plaene mehr für Chiang Mai. Ich besuchte noch ein letztes Mal den Nightbazaar. Ein toller Platz, an dem alles mögliche angeboten wird von Kleidung, Schmuck, Essen und vieles mehr. Der Markt ist mit Sicherheit mit Abstand der interessanteste Markt von Nord Thailand aber alle Artikel werden auch auf dem Jatujak Markt in Bangkok zu fast denselben Preisen angeboten. Die kulturelle Seite dieses Bazaar sind jedoch die traditionell Nord Thai Tanz Vorführungen. Die Tänzerinnen bewegen sich sehr grazil und haben eine tolle Ausstrahlung. Es ist ein schöner Ort den Abend zu verbringen und die Eleganz des Tanzes von wunderschönen Frauen in traditionellen Kostümen zu bewundern. Dies rundete meinen Besuch der Hauptstadt des Nordens ab und brachte es zu einem harmonischen Ausklang.
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